Am frühen Samstagmorgen traf sich unsere muntere Truppe von dreizehn Männerrieglern im „Hirschen“, wo wir von Fahrer Werner bereits erwartet wurden. Mit einer kleinen Stärkung im Bauch und einem gut beladenen Anhänger im Schlepptau machten wir uns auf den Weg ins Rheintal. Schon bald kehrten wir im Restaurant Kreuz in Haag ein, wo uns auf der Kegelbahn ein herzlicher Empfang erwartete. Zwei Teams, zwei Runden „Tannenbaum“ und unzählige Kugeln später war der sportliche Ehrgeiz geweckt – auch wenn die Kugel hin und wieder ihren ganz eigenen Kurs nahm. Nach einem feinen Mittagessen setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten Hagerbach. Dort führte uns der Weg in den geheimnisvollen Versuchsstollen, wo wir eine wahrlich ungewöhnliche Olympiade bestreiten durften. Ob beim längsten Kugelbahn-Bau, beim Domino, beim Kartfahren im Stollen oder beim Turmbau um nur einige Disziplienen zu nennen: Teamgeist, Geschick und eine Portion Glück waren gefragt. Am Ende durfte das Siegerteam stolz einen Pokal in Empfang nehmen, der selbstverständlich in fröhlicher Runde gleich gebührend eingeweiht wurde.
Unsere Reise führte uns anschliessend nach Mollis, direkt zum Festplatz des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests. Beeindruckt standen wir vor der gigantischen Arena mit den sieben Schwingplätzen, dem imposanten Gabentempel und dem mächtigen Muni Max. Weiter ging es nach Elm und hinauf zur Bergstation wo wir unsere Herberge bezogen. Nach einem herzhaften Nachtessen folgte ein geselliger Abend voller Spiele, Gelächter und guter Laune – die einen hielten dabei etwas länger durch als die anderen, doch der Terminplan blieb davon unbeeindruckt.
Am Sonntagmorgen genossen wir im Bergrestaurant ein reichhaltiges Frühstück mit herrlicher Aussicht. Frisch gestärkt wartete das nächste Abenteuer: die Talfahrt mit dem Mountaincart. Was folgte, war ein wilder, rasanter Ritt bergabwärts, der die Herzen höher schlagen liess und die Helme auf eine harte Probe stellte – doch alle kamen mit einem breiten Grinsen im Gesicht unten an.
In Engi erwartete uns der nächste Programmpunkt. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten wir den Eingang des ehemaligen Schieferbergwerks im Landesplattenberg. Ein Verstärkungsplättli diente als Energiequelle, bevor wir uns auf eine interessante Führung durch die faszinierende Unterwelt einliessen. Die Dimensionen der Stollen waren beeindruckend, die Einblicke in das harte Leben der Bergleute lehrreich und zugleich eindrucksvoll.
Nach einer letzten Stärkung traten wir die Heimreise an und erreichten gegen 18:00 Uhr wieder unser geliebtes Hundwil – ein bisschen müde, aber erfüllt von tollen Erlebnissen.
Ein grosser Dank gebührt Robin, Tobias und Michael, die mit viel Herzblut eine abwechslungsreiche, spannende und bestens organisierte Turnerfahrt ermöglicht haben. Ebenso gilt unser Dank Werner, der uns sicher und zuverlässig durch das ganze Wochenende chauffierte.
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